Abschluss des „Generationenwerkstatt“-Projektes mit der Firma Büter
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In den Wochen vor Weihnachten haben vier Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Realschule gemeinsam mit Gerhard Detert, einem „Unruheständler“ des Bauunternehmens Büter gemeinsam eine Wetterschutzwand mit Sitzgelegenheit beim Hochzeits- und Familienwald der Gemeinde Emlichheim an der Straße „Obenholt“ erstellt.
Joleen Hans, Emil Hinderink, Ben Bleumer und Jannes Zager aus dem 8. Jahrgang trafen sich mehrere Wochen nachmittags auf der Baustelle, haben Fundamente gegossen, Steine aufgemauert, Schalung hergestellt, Stützen aus Beton gegossen und gepflastert. Sie hatten dabei sehr viel Spaß und eine Menge gelernt.
Am 12.03. fand der feierliche Abschluss des Projektes statt. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter der Edith-Stein-Realschule, Holger Breukelman, Gruß- und Dankesworte durch Bürgermeister Arne Helweg, Samtgemeindebürgermeister Ansgar Duling und Dita Büter vom Bauunternehmen Büter, erhielten die vier Realschüler ihre Zertifikate durch Babette Rüscher-Ufermann von der Ursachenstiftung überreicht. Ihre Namen sind auf einer Plakette an der Windschutzwand verewigt worden.
Ein großer Dank geht an alle Projektbeteiligten, die unseren Schülern solch eine tolle und praktische Berufserfahrung ermöglichen.
Fotos: B. Rüscher-Ufermann (Ursachenstiftung) und Holger Breukelman (Schulleiter)
Hartelijk welkom in Emlichheim
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In der Woche vom 11.-15.11.2024 waren Schülerinnen und Schüler der Partnerschule „Christelijk College Groevenbeek“ aus Ermelo zu Gast an der Edith-Stein-Realschule Emlichheim. Nach einem kurzen Kennenlernen erkundeten die Schüler bei einer Rallye das Schulzentrum und das Dorf. Bei der Begrüßung im Haus Ringerbrüggen hieß sowohl der Rektor Holger Breukelman als auch der Erste Samtgemeinderat Mirko Breukelman die Gäste aus den Niederlanden willkommen. Aber auch auf Schülerseite fanden die niederländischen und deutschen Schüler herzliche Worte zum Empfang. Der Nachmittag stand zum gegenseitigen Kennenlernen auch in den Gastfamilien zur freien Verfügung.
Am Dienstag ging es in den Tierpark nach Nordhorn zu einer interessanten Führung der Zooschule und anschließend zum Textilmuseum im Nino-Hochbau. Hier gab es viel zu erfahren über die Geschichte der Textilindustrie, wobei die Schüler kreative eigene Modeentwürfe produzierten und viel Spaß beim Anprobieren der Nino-Kleidung hatten.
Am Mittwoch wurde die Emsland-Group, einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region in Emlichheim, besichtigt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa des Schulzentrums herrschte am Nachmittag tolle Stimmung beim Sport, wobei das Team „Duitsland“ knapp gegen die Niederlande im Brennball gewann.
Am Donnerstag stand eine Fahrt nach Osnabrück mit einem Besuch des Doms, des Botanischen Gartens und des Felix-Nussbaum-Hauses auf dem Programm.
Die Schüler und Schülerinnen erstellten am Freitag gemeinsam eine digitale Zeitung über den Austausch mit Fotos, Zeichnungen, die aufregende Zeit in den Gastfamilien, neu gelernten deutschen und niederländischen Wörtern und vielen Texten.
Besonders gefallen haben den Schülern die geselligen Abende. Nun sind alle gespannt auf den Gegenbesuch in Ermelo im Mai 2025.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die Unterstützung durch die Eltern, die Edith-Stein-Realschule, die Gemeinde Emlichheim, den Landkreises Grafschaft Bentheim und die Euregio.
Das Projekt „Austausch Emlichheim – Ermelo“ wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland ermöglicht und von Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Abschluss der GenerationenWerkstatt 2023/24
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Im Hoagsteeder Familiengoarn in der Grafschaft Bentheim kann man zur Hochzeit, zu Taufen oder zu jeder Art von Jubiläum einen Baum pflanzen. Betreut wird dieser Hochzeits- und Erinnerungswald vom Heimatverein der Gemeinde. Nun besitzt der Familiegoarn auch eine Wetterschutzwand mit Tisch und Bank zum Platz nehmen. Gebaut haben sie vier Schüler der Edith-Stein-Realschule Emlichheim mit Un-Ruheständler Gerhard Detert vom Bauunternehmen G. Büter in Ringe. Gestartet sind Phil, Tjorwen, Sigmar und Jonas schon im Herbst 2023. Vor Weihnachten wollten sie fertig sein. Doch: „Im November sind wir schon abgesoffen“, erzählt Detert. Die nasse Wetterlage brachte manches Bauprojekt zum Stillstand. Erst im Frühjahr konnten die Schüler das Mauerwerk abschließen. Die Schalung für den Unterbau der Bänke und des Tisches bauten sie im Unternehmen Büter. „Das hat wohl alles gut geklappt“, freut sich Detert. 30 Jahre war er Polier in dem Unternehmen und hat viele Auszubildende betreut, die das Maurerhandwerk erlernt haben. Nun macht er weiter bei den GenerationenWerkstätten. Die Wetterschutzmauer für den Familiengoarn ist das dritte Schülerprojekt des Bauunternehmens Büter. Tjorwen hat sich nach der GenerationenWerkstatt für ein Praktikum im Unternehmen Büter beworben. Er möchte den Beruf des Technischen Zeichners näher kennenlernen.
„Es gibt keine Stunde, in der dieses Häuschen nicht genutzt wird“, erzählt Schulleiter Holger Hans. „Wir freuen uns sehr darüber.“ Ob als Lerninsel oder als Ort, die Freizeit zu verbringen, das Projektergebnis der GenerationenWerkstatt in der Hauptschule Emlichheim ist gefragt. Eine zweite Lerninsel steht in der benachbarten Edith-Stein-Realschule. Je zwei SchülerInnen der Schulen haben sie gemeinsam in der Werkstatt des Unternehmens NEUERO RAILTEC gebaut. Emily und Rebekka waren für die Realschule aktiv, Alessio und Szymon bauten für die Lerninsel für die Hauptschule. Andre Geerlings betreute die Jugendlichen und berichtete von der Arbeit in der Werkstatt. Die Jugendlichen lernten das Material kennen und verarbeiten. Dazu gehörte sägen, bohren, schweißen und nieten. Realschulleiter Holger Breukelman meinte zum Abschluss der GenerationenWerkstätten, dies seien sehr gelungene Projekte von und für die SchülerInnen.
Mittlerweile haben mehr als 1300 junge Menschen die GenerationenWerkstatt für Ihre Berufsorientierung genutzt. Einige Schüler haben direkt durch das Projekt zu ihrer Ausbildungsstelle gefunden.
108 Unternehmen aus dem gesamten Gebiet der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und 56 Schulen hat das Team der Ursachenstiftung in den vergangenen Jahren in etwa 330 Projekten zusammengeführt. Die GenerationenWerkstatt bewirkt eine Win-Win-Win-Situation. Die kommende Generation wird mit Begeisterung an das Berufsleben herangeführt, die aktive Generation (Unternehmer) wird in ihrer Nachwuchsförderung unterstützt, die erfahrene Generation wird durch die Weitergabe ihres Wissens gestärkt.
Bericht und Fotos: B. Rüscher-Ufermann, Ursachenstiftung
Ausflug ins Berufsleben: Schüler der Realschule besuchen Ziegelei Deppe
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Im Rahmen ihrer berufsvorbereitenden Maßnahmen besuchte die 9. Klasse der Edith-Stein-Realschule Emlichheim kürzlich die Ziegelei Deppe in Uelsen. Der Ausflug bot den Schülerinnen und Schülern einen vertiefenden Einblick in die Arbeitswelt und die dort angebotenen Ausbildungsberufe.
Bereits am frühen Morgen versammelten sich die Jugendlichen vor den Toren des traditionsreichen Unternehmens. Begrüßt wurden sie von Frau Preuschoff, der Marketingleiterin der Ziegelei, und dem Geschäftsführer Herrn Deppe. Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte und Bedeutung des Unternehmens wurden die Schüler in vier Gruppen aufgeteilt, um die verschiedenen Bereiche der Ziegelei zu besichtigen.
Besonderes Interesse zeigten die Schüler an den Ausbildungsberufen, die vor Ort vorgestellt wurden.
Bei der Besichtigung der Produktionshallen, in denen die Arbeitsprozesse detailliert vorgeführt wurden, konnten die Jugendlichen neben der klassischen Ziegelherstellung hautnah miterleben, wie moderne Maschinen und Technologien zum Einsatz kommen.
Zum Abschluss des informativen Ausflugs hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über Bewerbungsverfahren und Perspektiven zu erkundigen.
Die Exkursion zur Ziegelei Deppe erwies sich als ein wertvoller Beitrag zur Berufsorientierung der Neuntklässler.
Fotos: privat





